Ayurvedische Massagen
Eine richtig durchgeführte Ayurveda Massage vertreibt Müdigkeit, kräftigt die Muskeln und verbessert die Beweglichkeit der Gelenke. Sie ist geeignet, Vata zu verringern, verbessert die Durchblutung verschiedener Organe und der Haut, fördert die Ausscheidung von Abfallstoffen durch die Haut und stimuliert das Nervensystem. Insgesamt verhindert eine Ayurveda Massage das Altern und verlängert das Leben.
Der Körper kann in der Ayurveda mit den Fingern, den Handflächen und sogar mit den Füßen massiert werden. Die Massage wird in Form von unterschiedlich starkem Druck, Kneten oder rhythmischen Bewegungen durchgeführt. Verschiedene Massagearten setzen in der Ayurveda Substanzen wie arzneiliche Öle oder Pulver, Pasten, Ziegelpulver, weiche Rundhölzer, Metallkugeln, Sand oder Reis ein:
Udvartana – die Massage mit Salben und Pulvern, um nach einer Ölmassage das Öl vom Körper zu entfernen. Dafür werden gemahlene Kichererbsen oder Mungbohnen verwendet. Sie wird auch nach jeder Salbung durchgeführt.
Udgharsana – eine Massage mit trockenen pflanzlichen Pulvern, die Hitze erzeugen soll und die Schweißporen der Haut öffnet. Sie kann auch mit Sand durchgeführt werden. Man verwendet Pulver von Kalmus, Lodhra und Sikakai. Kalmus eignet sich vor allem für Kleinkinder. Diese Art der Ayurveda Massage ist auch geeignet, um überschüssiges Fett unter der Haut zu entfernen und heilt gestörtes Kapha. Sie ist eine der wichtigsten Ayurveda Methoden, um Übergewicht zu behandeln.
Utsadan – diese Massage wird mit Ziegelpulver, Kalkschulp oder mit Holzstöcken durchgeführt. Sie dient ebenfalls dazu, um nach einer Salbung überschüssiges Öl von der Haut zu entfernen.
Annalepana – die Massage mit einem arzneilichen gekochten Reis. Zunächst wird Reis mit der Schale gekocht. Dann erhitzt man Milch mit den “zehn Wurzeln”, Dasamula, und legt kleine Reisbällchen hinein. Diese Bällchen werden in Stoff eingeschlagen und so zur Massage verwendet. In jede Stofftasche kommen etwa zwei Handvoll Reis. Zunächst wird mit Öl, anschließend mit Reis massiert. Man beginnt dabei unterhalb des Kopfes und arbeitet von oben nach unten über die Brust, den Rücken, die Hände und die Beine. Anschließend wird die Reis-Pastete entfernt und erneut warmes Öl aufgetragen. Wenn schließlich das überschüssige Öl entfernt wurde, sollte man heiß baden.
Salbung – sie heißt im Sanskrit Abhyanga. Eine Massage mit einem arzneilichen Öl schützt vor Hautkrankheiten.
Wir haben für Sie noch ein paar nützliche Links gefunden:
- Infos über Ayurveda
- Qualität und Kosten
- Mit Ayurveda fit werden

